ChronikForever-Entwickler: „Bequemlichkeit ist der Tod der Reise"
Forever-Entwickler: „Bequemlichkeit ist der Tod der Reise"
24.09.2026Der World Builder von World of Warcraft: Forever, Matthew Armstrong, erklärte, für wen das Projekt gemacht wird — für die Classic-Zielgruppe — und warum das Team auf die gewohnten modernen Werkzeuge verzichtet.
Matthew Armstrong, World Builder des Projekts World of Warcraft: Forever, hat sich zur alten Debatte der Community geäußert, für wen das Projekt eigentlich gemacht wird — für Classic-Spieler oder für das Retail-Publikum. Seinen Worten zufolge wird Forever für den Classic-Spieler gemacht und für die Millionen, die ihr Abo einst gekündigt haben, weil ihnen Änderungen nicht passten.
Um den Geist des Originals einzufangen, hat Armstrong ein Jahr damit verbracht, die Kunsttechniken von vor zwanzig Jahren neu zu erlernen. Die schnelleren modernen Pipelines lehnt das Team bewusst ab — aus Respekt vor den Leuten, die World of Warcraft damals gemacht haben. Eine russischsprachige Zusammenfassung hebt zusätzlich hervor, dass das Team auch einige moderne Technologien ablehnt, etwa fortgeschrittene Heightmaps.
Armstrong beschreibt seine Arbeit anhand von drei Mottos. Eines davon formuliert er so: „convenience is the death of the journey", „Bequemlichkeit ist der Tod der Reise". Das ist der Kern seiner Aussage: alte Unbequemlichkeiten kehren für die Immersion ins Spiel zurück, und für das Team ist das eine Grundsatzposition — kein Nebeneffekt der Beta-Einschränkungen.
In der Praxis
- Dies ist kein technischer Post über die Pipeline, sondern eine Positionserklärung: Das Team stellt das Old-School-Gefühl bewusst über die Bequemlichkeit. Wer in Forever mit einem vollen Paket moderner QoL-Funktionen (quality of life) rechnet, sollte das einplanen.
- Konkrete Mechaniken werden in der Aussage nicht aufgelistet — es lohnt sich, Blue Posts und Entwicklerinterviews im Blick zu behalten: Dort wird sich zeigen, wo genau die Grenze zwischen „klassisch" und „unbequem" verläuft.