ChronikForever bekommt das Fenster „Letzte Verbündete" – Karten der Spieler, mit denen ihr gruppiert wart

Forever bekommt das Fenster „Letzte Verbündete" – Karten der Spieler, mit denen ihr gruppiert wart

Forever bekommt das Fenster „Letzte Verbündete" – Karten der Spieler, mit denen ihr gruppiert wart

25.09.2026

Blizzard hat in World of Warcraft: Forever den Reiter „Recent Allies" eingefügt: Name, Stufe, Klasse, Zone und Aktivität jedes Mitspielers aus eurer Gruppe. Ein Klick – und die Gruppeneinladung ist unterwegs.

In World of Warcraft: Forever ist das Fenster „Letzte Verbündete" (Recent Allies) aufgetaucht – jedes Mal, wenn ihr eine Gruppe mit einem anderen Spieler bildet, wird seine Karte in einem eigenen Reiter gespeichert. Das ist die Fortsetzung der „Friction"-Idee, die Blizzard kurz vor der Forever-Ankündigung diskutiert hat: kleine Unannehmlichkeiten bringen die Spieler dazu, miteinander zu reden, statt solo zu spielen.

Was das Fenster speichert

In der Karte eines Verbündeten werden fünf Felder abgelegt:

  • der Name des Charakters;
  • die aktuelle Stufe zum Zeitpunkt des gemeinsamen Spiels;
  • die Klasse;
  • die Zone, in der ihr euch begegnet seid;
  • die Aktivität – was genau ihr zusammen gemacht habt.

Ist euer Verbündeter gerade online, erscheint neben seinem Namen eine Schaltfläche, mit der ihr ihn mit einem Klick in eine Gruppe einladen könnt. Spieler, mit denen ihr häufiger unterwegs seid, könnt ihr „anheften" – solche Karten hängen immer oben in der Liste und rutschen nicht nach unten, wenn neue Begegnungen dazukommen. Reichen die angehefteten Karten nicht – nehmt den Verbündeten in eure Freundesliste auf: „Letzte Verbündete" ist eine Ergänzung zur normalen Freundesliste, kein Ersatz.

Woher das kommt

Forever ist auf das soziale Erlebnis ausgerichtet, und das Blizzard-Team hat das in Interviews mit Game Informer und Windows Central noch vor der Ankündigung auf der BlizzCon am 12. September 2026 erklärt. Die Idee ist, dass gewohnte „Unannehmlichkeiten" – der lange Weg zum Dungeon, der lange Flug, das Fehlen gemeinsamen Mob-Taggings – die Spieler dazu bringen, miteinander zu reden und Gruppen zu bilden. Macht man alles automatisch, ziehen sich die Leute ins Solo-Spiel zurück. Das Fenster „Letzte Verbündete" fügt sich in diese Logik ein: Es beseitigt die Reibung nicht, sondern hilft euch, die Leute nicht zu verlieren, mit denen ihr diese Reibung schon gemeinsam durchgestanden habt.

Was das für euch bedeutet

  • Der Weg zurück zu zufälligen Mitstreitern wird einfacher. Ihr habt euch für einen gefährlichen Gegner zusammengefunden, habt euch wieder zerstreut – eine Woche später steht der gesuchte Charakter noch im Fenster.
  • Die Suche nach einer festen Dungeon-Party wird schneller: Jemand war schon mit euch im Dungeon, heftet ihn an – und er ist sofort im Blick.
  • Für die Hardcore-Community ist das besonders nützlich, wenn man die Kommentare unter der Nachricht liest: Einige Spieler merken an, dass die Liste derer, mit denen man schon gespielt hat, bei der Auswahl einer zuverlässigen Party hilft.
  • Die Frage der Privatsphäre bleibt offen. Blizzard beschreibt in seinem Artikel keine Sichtbarkeitseinstellungen, aber Spieler in den Diskussionen befürchten, dass ihr Standort standardmäßig für alle sichtbar ist, die in den „Recent Allies" auftauchen.

Im Grunde ein kleines, aber aufschlussreiches Detail: Blizzard redet nicht nur über das soziale Erlebnis, sondern legt auch ein konkretes Werkzeug im Client ab, damit ihr die Leute, mit denen ihr gespielt habt, nicht vergesst.

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